Sonderausstellungen im Stadtmuseum im Povelturm

Ab dem 27. Juli im Povelturm:

 

Foto Heekeren. Nordhorner Bilder 1929 – 1997

 

Historische Fotografien aus fast sieben Jahrzehnten zeigt die neue Sonderausstellung des Stadtmuseums Nordhorns im Povelturm ab dem 27. Juli

Fast sieben Jahrzehnte begleitete das Fotostudio Heekeren das Leben der Nordhorner. Heinrich und der Sohn Paul Heekeren fotografierten im eigenen Studio oder zu bestimmten Anlässen für viele und ganz unterschiedliche Kunden: Es entstand eine mehrere tausend Fotografien umfassende Bildersammlung, in der sich zum Beispiel zahlreiche Familienbilder, Hochzeitsfeiern, Schützenfeste, Bauvorhaben und Neubauten oder Inneneinrichtungen befinden. Das damals neugebaute Hallenbad am Stadtring fotografierten die beiden Fotografen Mitte der 1950er Jahre ebenso fest wie Schaufensterauslagen zu Weihnachten in der Hauptstraße. Eine Auswahl aus den Bildern von 1929 bis 1997 zeigt das Stadtmuseum Nordhorn im Povelturm ab dem 27. Juli bis zum Herbst.

 

Heinrich Heekeren kam Anfang der 1920er Jahre als Kunstmaler nach Nordhorn, schon damals von dem noch recht jungen Medium der Fotografie begeistert. Er heiratete die Nordhornerin Anna Bült und gründete 1929 an der Bentheimerstraße in Nordhorn sein erstes Fotoatelier. Der Sohn Paul lernte 1950 das Fotografenhandwerk in Braunschweig, kehrte 1952 ins väterliche Geschäft zurück. Bis 1997 führte Paul Heekeren sein Fotostudio an der Bahnhofstraße Straße fort.

 

Die gesammelten Fotografien überreichte Paul Heekeren dem Stadtmuseum Nordhorn zur Ergänzung seiner fotografischen Sammlung. Die neue Sonderausstellung im Povelturm präsentiert einen Ausschnitt  daraus - eine spannende Entdeckungsreise durch fast das gesamte 20. Jahrhundert mit ganz unterschiedlichen historischen Aufnahmen, die zum Teil längst verschwundenen Stadtansichten und auch das Leben und den Alltag in Nordhorn zeigen.

 

Die Ausstellung des Stadtmuseums Nordhorn im Povelturm ist Samstags und Sonntags von 14 – 18 Uhr geöffnet, sowie zu den Öffnungszeiten des Museumscafés „Hoch5“. Eintritt ist frei.