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Drei Ausstellungen – ein Museum: Das Stadtmuseum Nordhorn nutzt drei denkmalgeschützte Industriebauten der Nordhorner Textilindustrie für seine Dauer- und Sonderausstellungen.
Der „Povelturm“
In den Jahren 1993/94 wurde der 1906 als „Staub- und Wasserturm“ der Spinnerei Povel errichtete Povelturm restauriert und umgebaut. Im Auftrag der Stadt Nordhorn hat der „Museumsverein für die Grafschaft Bentheim e.V.“ 1994 die Trägerschaft für das Stadtmuseum übernommen. Nach nur zweijähriger Aufbauzeit wurde im Oktober 1996 eine erste Dauerausstellung zur Stadt- und Textilgeschichte eröffnet.
Seit April 2011 steht die Dauerausstellung ganz im Zeichen der Stadtgeschichte. Der Titel: „Zeitreise Nordhorn: Grenzstadt – Textilstadt – Wasserstadt“. Ab März 2012 wird im Povelturm eine Sonderausstellung zu „Nordhorn in der Weimarer Zeit und im Nationalsozialismus“ zu sehen sein.
Die „Povel-Weberei“
Die in den Jahren 1949/50 erbaute „Neue Weberei Povel“ wurde zwischen 1997 und 1999 zu dem heutigen „Kulturzentrum Alte Weberei“ umgebaut. Im September 1999 eröffnete das Stadtmuseum hier mit seiner „Museumsfabrik“ eine zweite Dauerausstellung.
Der „NINO-Hochbau“
Der 1928/29 errichtete Spinnereihochbau der Textilfirma NINO wurde zu einem „Kompetenzzentrum Wirtschaft“ umgebaut. Die Eröffnung des Kompetenzzentrums fand im November 2010 statt. Seit April 2011 zeigt das Stadtmuseum hier auf einer Fläche von 1.200 Quadratmetern eine neue – dritte – Dauerausstellung mit dem Titel „Menschen, Mode und Maschinen. Textilkultur und Textilgeschichte aus Nordhorn“.
Neben den Dauerausstellungen führt das Stadtmuseum jährlich Sonderausstellungen und weitere Veranstaltungen zur Geschichte Nordhorns und seiner Textilindustrie durch. Größere Ausstellungsprojekte und Veranstaltungen werden zukünftig entweder im NINO-Hochbau / Kompetenzzentrum Wirtschaft oder wie bisher im Forum des Kulturzentrums Alte Weberei stattfinden.
Bild oben: Die "Neue Weberei Povel" um 1955
Bilder rechts: Der 1906 erbaute Spinnereiturm Povel vor seiner Restaurierung. Aufnahmen von 1981/85
Bild unten: Der „NINO-Spinnereihochbau“ im Jahre 2009

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