Drei Ausstellungen – ein Museum

Das Stadtmuseum Nordhorn nutzt drei denkmalgeschützte Industriebauten des einstigen Textilzentrums Nordhorn für seine Dauer- und Sonderausstellungen:

Ausstellungsort 1: Der NINO-Hochbau
Der 1928/29 errichtete Spinnereihochbau der Textilfirma NINO wurde seit 2009 zum „NINO-Hochbau/Kompetenzzentrum Wirtschaft“ umgebaut. Seit April 2011 zeigt das Stadtmuseum im 1. Obergeschoss auf einer Fläche von 1.200 Quadratmetern eine Dauerausstellung „Menschen, Mode und Maschinen“ zur Textilgeschichte und Textilkultur des einstigen Textilzentrums Nordhorn.

Ausstellungsort 2: Der Povelturm
In den Jahren 1993/94 wurde der 1906 als „Staub- und Wasserturm“ der Spinnerei Povel errichtete Povelturm restauriert und umgebaut. Hier eröffnete das im Jahre 1994 im Auftrag der Stadt Nordhorn vom „Museumsvereins für die Grafschaft Bentheim e.V.“ gegründete Stadtmuseum Nordhorn im Oktober 1996 eine erste Dauerausstellung.

Seit März 2014 steht der Povelturm ganz im Zeichen der Stadtgeschichte. Mit Hilfe regelmäßig wechselnder Ausstellungen entführen wir Sie auf eine Zeitreise durch die Stadtgeschichte Nordhorns im 19. und 20. Jahrhundert.

Ausstellungsort 3: Die Alte Weberei (Povel)
Die in den Jahren 1949/50 erbaute „Neue Weberei Povel“ wurde zwischen 1997 und 1999 zu dem heutigen „Kulturzentrum Alte Weberei“ umgebaut. In den einstigen Räumlichkeiten des „Weberei-Vorwerks“ eröffnete das Stadtmuseum Nordhorn mit seiner „Museumsfabrik“ im September 1999 eine weitere Dauerausstellung. Unter dem Motto „Textilproduktion live“ zeigen wir den gesamten Produktionsgang der Textilindustrie. Informationen zur Technik- und Sozialgeschichte vermitteln ehemalige Textilwerker der Firmen NINO, Povel und Rawe.

Veranstaltungen und Sonderausstellungen
Das Stadtmuseum Nordhorn führt jährlich Sonderausstellungen und weitere Veranstaltungen zur Stadt-und Textilgeschichte durch. Sonderausstellungen zur Stadtgeschichte finden im Povelturm statt, Sonderausstellungen zur Textilgeschichte und Textilkultur im NINO-Hochbau.